Seniorenwohnen in Polen

Seniorenwohnen in Polen

Immer mehr pflegebedürftige Deutsche Senioren ziehen nach Polen, um dort eine geborgene Umgebung zu finden, in der sie sich wohlfühlen können. In Osteuropa gibt es inzwischen mehrere Pflegeeinrichtungen, die sich auf Deutsche Bewohner spezialisieren und in denen fast das gesamte Personal Deutsch spricht.

Eine dieser Einrichtungen ist die Seniorenresidenz Erania an der polnischen Ostsee in der Nähe von Kolberg. Sie liegt gute 3 Stunden mit dem Auto von Berlin entfernt und wirbt mit ausgebildeten, deutschsprachigen Pflegekräften und besonderer Freundlichkeit. Ein Besuch in der Residenz zeigte, dass sie das Alles und noch viel mehr zu bieten hat – es gibt zum Beispiel auch ein hauseigenes Schwimmbad, regelmäßige Ausflüge zum Einkaufen in die umliegenden Städte und Therapie mit Pferden.

Neben der Rezeption gibt es ein kleines gemütliches Café, in dem sich die Senioren aufhalten und miteinander plaudern können. Im Fernseher laufen deutsche Nachrichten. Man hat fast den Eindruck, in einer Hotelrezeption zu sitzen. Dieser Eindruck verstärkt sich bei der Begehung der Zimmer. Jedes ist etwas anders, alle haben große Fenster und modern eingerichtete Bäder. Im Pflegeteil des Hauses gibt es normale Zimmer und Suiten mit eigener Küchenzeile. In den alleinstehenden Bungalows, in denen betreutes Wohnen angeboten wird, hat man 50m² für sich allein. Alles ist neu und mit Liebe eingerichtet; wer möchte kann aber auch seine eigenen Möbel mitbringen oder sich welche aus einem Katalog bestellen. Die bezahlt man dann im ersten Jahr monatlich ab – eine gesamte Einrichtung für einen Bungalow kostet dabei nicht mehr als 70,- € monatlich. Die Küche ist immer schon eingebaut; auch hier kann man aber bei den Farben mitbestimmen.

Gründe, die für einen Umzug nach Polen sprechen

Oft ist der Schlüssel Pfleger/Bewohner viel höher als in Deutschland, was bedeutet, dass die Pflegekräfte nicht unter so viel Druck stehen und sich mehr Zeit für die Menschen nehmen können, um die sie sich kümmern. Dies ist hauptsächlich mit geringeren Lohn- und Lebenshaltungskosten in Polen verbunden. Außerdem gibt es dort viele ausgebildete Pflegekräfte; manche haben früher in Deutschland gearbeitet und die Sprache gelernt und freuen sich jetzt, wieder in Ihrem Heimatland arbeiten zu können.

Für das Ehepaar Wolfgang und Erika März aus Wriezen war einer der Hauptgründe, nach Polen zu ziehen, dass sie auf diese Weise wieder zusammen leben können. Frau März ist dement und verbringt den Tag im Demenzbereich der Seniorenresidenz Erania, wird aber für die Nacht und zum Mittagsschlaf in das Doppelzimmer gebracht, das sie mit Ihrem Mann teilt. Während ein Platz in einer Pflegeeinrichtung in Deutschland für Frau März alleine 3000,- € monatlich gekostet hätte, zahlt sie jetzt 1350,-€. Das hat zur Folge, dass auch ihr Mann sich einen Platz im Pflegeheim leisten kann. Selbst mit den 950,-€ die er monatlich zahlt, liegt die Gesamtsumme von 2400,- € monatlich noch weit unter den Kosten, die in Deutschland für Frau März allein angefallen wären. Herr März fühlt sich hier wohl; er wird umsorgt und hat immer etwas zu tun. Wenn er nicht an den angebotenen Freizeitaktivitäten teilnimmt, kümmert er sich um den Garten oder geht schwimmen. Auch Ausflüge nach Kolberg unternimmt er gern mit seinem E-Mobil, welches er im Haus unterstellen und aufladen kann. Das Beste aber ist, dass er weiß, dass seine Frau in guten Händen ist.

Ein entscheidender Faktor, der für eine Unterbringung in Polen spricht, sind also auch die Kosten für den Patienten. Pflegeplätze in Polen kosten ca. 700-1500 Euro im Monat und bieten dabei noch mehr als die Deutschen Einrichtungen.

Wie es funktioniert und was es kostet

Die Zusammensetzung der Kosten kann zum Beispiel so aussehen:
Durchschnittliche monatliche Real-Rente: 1050 €
monatliches Pflegegeld nach Pflegegrad 3: 545 €
Gesamtkosten für polnisches Pflegeheim (Einzelzimmer):  1300 €

In dieser Beispiel-Rechnung ergibt sich sogar ein Plus von 295 Euro pro Monat.
Alle Leistungen, die in Deutschland üblich sind, sind enthalten und zusätzlich gibt es oft noch eine größere Auswahl an Therapien und Freizeitaktivitäten. Auch wöchentliche Therapien wie beispielsweise Krankengymnastik, Ergotherapie oder auch Physiotherapie sind in den Preisen mit enthalten. Diese werden in Polen von fast allen Einrichtungen im Preis inklusive mit angeboten, da sie anders als in Deutschland nicht separat mit der jeweiligen Krankenkasse abgerechnet werden

Bei einem Umzug nach Polen bleibt man in Deutschland weiterversichert. Man bekommt von der zuständigen Krankenkasse ein Formular E121 mit dem man in Polen angemeldet wird. Der Ansprechpartner ist dann die polnische Krankenkasse; das Pflegegeld wird aber weiter in Deutschland ausgezahlt. Man meldet sich in Deutschland ab und gibt bei den jeweiligen Kassen die neue Adresse in Polen an – schon kann es losgehen! In Polen organisiert dann die Pflegeeinrichtung alles Weitere und begleitet die neuen Bewohner auch zur Anmeldung beim Amt.

Worauf man achten sollte

Auch in Polen und Osteuropa allgemein gibt es „schwarze Schafe“ unter den Pflegeeinrichtungen; auch unter denen, die sich auf Deutsche Bewohner spezialisieren. Überzeugen Sie sich also unbedingt selbst von der Qualität und besuchen Sie das Haus persönlich, um sich einen eigenen Eindruck zu machen. Ein Probewohnen ist auch immer eine gute Idee; nur so kann man sich ein Bild von allen Facetten des Lebens in der jeweiligen Einrichtung machen.

Achten Sie auf den Geruch in der Einrichtung und darauf, wie die Pflegekräfte mit den Patienten und sich untereinander umgehen. Riecht es nach Urin oder streng nach Chlor und Reinigungsmitteln ist Vorsicht angesagt. Der Umgang untereinander sollte Ihnen behagen und Sie positiv stimmen.

Wenn Sie in ein fremdes Land ziehen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich trotzdem zu Hause fühlen können. Sprache ist hier ein wichtiger Aspekt und Sie sollten darauf achten, dass das Personal, mit dem Sie täglich Kontakt haben werden, fließend Deutsch spricht. Es sollten deutschsprachige Krankenschwestern und Ärzte vor Ort sein. Auch die Möglichkeit, regelmäßig mit den Angehörigen zu Hause zu telefonieren, sollte gegeben sein.

Wichtig ist auch, dass Sie ein oder zwei Ansprechpartner haben, an die Sie sich jederzeit vertrauensvoll mit Fragen oder Problemen wenden können. Lernen Sie diese bei Ihrem Besuch kennen; die Chemie sollte stimmen!

Bei Fragen zum Seniorenwohnen in Polen helfe ich Ihnen gerne weiter; rufen Sie mich jederzeit an unter 030 – 530 466 23.

Ihre Anna Maria Heinze

Anna Maria Heinze Immobilienvermittlung
Eichborndamm 167 Gb.55
13403 Berlin
Tel.: 030 – 530 466 23
Handy: 0176 5517 4723
Webseite: http://www.am-heinze.de
E-Mail: info@am-heinze.de

 

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