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Neues vom Wohnservice

Liebe Leser,

Der Wohnservice für Senioren zieht um – und das ist besonders für Sie von Vorteil!

Ab 1. November vereinen Rainoff Immobilien und Anna Maria Heinze ihre Kräfte, um für Sie eine noch bessere Rundum-Versorgung zum Thema Wohnen im Alter zur Verfügung zu stellen.

Was ändert sich?

Die Firma Anna Maria Heinze zieht in das Büro von Rainoff Immobilien – das gelbe Haus an der Ecke Heinsestraße/ Schramberger Straße in Hermsdorf, das viele von Ihnen gut kennen!

Dort können Sie sich ab November 2018 jeden Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr kostenlos zu ihren Wohnmöglichkeiten im Alter informieren lassen. Auch an anderen Tagen sind Sie immer herzlich willkommen und wenn ich nicht da bin, können Sie sich auch einfach Lesematerial zum Thema mitnehmen.

Für Eigentümer wird es außerdem viele spannende Vorträge geben zu Themen wie „Hausverkauf mit lebenslangem Wohnrecht“ oder „Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben?“. Einladungen dazu werden im Newsletter und im Schaukasten am gelben Haus veröffentlicht.

Rainoff Immobilien

Rainoff Immobilien ist eine langjährig bekannte Adresse für Wohnimmobilien im Norden Berlins. Herr Rainoff ist schon seit 45 Jahren im Immobilienmarkt tätig und  war über 20 Jahre der Vorsitzende und Vizepräsident VDM, Landesverband Berlin (Vorgängerorganisation des heutigen IVD – Immobilienverband Deutschland). Zusammen mit seiner Tochter werden wir uns zukünftig gemeinsam um alle Ihre Belange in Sachen Immobilienverkauf kümmern.

Die Firma Anna Maria Heinze bietet natürlich weiterhin alle Leistungen für Mieter und  Eigentümer gleichermaßen an. Dazu gehören Wohnberatung und -vermittlung, Besichtigungsservice, Umzüge, Malerarbeiten und Wohnungsauflösungen. Gerne besuche ich Sie auch weiterhin zu Hause für ein unverbindliches, kostenloses Erstgespräch.

Rente aus Stein

Seit dem Sommer 2018 arbeitet Anna Maria Heinze Immobilienvermittlung außerdem in Kooperation mit der Deutschen Leibrechten AG (DLAG), welche sich auf den Ankauf von Immobilien mit lebenslangem Wohnrecht spezialisiert.

Die DLAG kauft Ihre Immobilie, Sie erhalten ein lebenslanges Wohnrecht und eine monatliche Leibrente, auf Wunsch auch gekoppelt mit einer Einmalzahlung. So steigt Ihr Lebensstandard in der gewohnten Umgebung. Die Deutsche Leibrenten ist das erste institutionelle, nachhaltige Unternehmen für die Immobilien-Leibrente in Deutschland.

Die Vorteile eines Verkaufs an die DLAG im Gegensatz zu dem Verkauf an privat bestehen zum einen darin, dass man nicht aufwendig einen Verkäufer suchen muss, sondern innerhalb von 2 Wochen nach Antragsstellung genau weiß, ob die Firma die Immobilie kaufen möchte oder nicht. Immobilien in Berlin und Umgebung haben dabei momentan extrem gute Chancen!

Zum Anderen hat man die Gewissheit, dass man lebenslang wie ein Mieter im eigenen Haus wohnen kann. Ein privater Käufer übernimmt z.B. selten die Verwaltung Ihrer Immobilie; die DLAG geht noch weiter und übernimmt alle Kosten von Reparaturen/ Indstandhaltungsmaßnahmen, die im Jahr 400€ übersteigen.

Ein weiterer Vorteil ist das objektive Wertgutachten, welches von einem unabhängigen Gutachter für Ihre Immobilie erstellt und von der Deutschen Leibrenten bezahlt wird. So sind Sie auf der sicheren Seite, was den Wert Ihrer Immobilie angeht.

Also, rufen Sie mich an! Zu allen Fragen rund ums Thema Wohnen im Alter helfe ich Ihnen jederzeit gerne weiter!

Ihre Anna Maria Heinze

Anna Maria Heinze Immobilienvermittlung

Eichborndamm 167 Gb.55

13403 Berlin

Tel.: 030 – 530 466 23

Handy.: 0176 5517 4723

Webseite: http://www.am-heinze.de

Wohnen für Senioren – neue Projekte in Berlin

Dass Wohnungen und betreute Einrichtungen für Senioren in Berlin sehr schwer zu finden sind, wissen wir schon. Was kann man also machen, außer sich auf Wartelisten von 5 oder 10 Jahren setzen zu lassen? Eine Idee ist; sich frühzeitig über neue Projekte zu informieren und sich anzumelden, am besten bevor der Bau überhaupt fertiggestellt ist. So kann man auch den zeitlichen Rahmen besser einschätzen, was die Planung eines Umzugs erleichtert.

Max-Grunwald-Haus

In Reinickendorf gibt es das momentan einzige Projekt, in welchem neue betreute Wohnungen zum kommenden Jahr gebaut werden. Die Wohnanlage des Max-Grunwald-Haus liegt in Alt-Wittenau – ruhig und naturnah in direkter Nähe zu Parks und Grünflächen. Mit dem Bus kommt man schnell nach Wittenau oder ins Märkische Viertel, wo Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind.

Das Max-Grunwald-Haus wurde kürzlich von einem Investor gekauft, der zusätzlich zu den bestehenden 47 Wohnungen noch 54 neue baut.  Die neuen Wohneinheiten mit einer Größe zwischen 42 und 90 Quadratmetern werden mit Balkon oder Terrasse, Parkettboden und Fußbodenheizung ausgestattet. Außerdem entstehen 23 Tiefgaragenplätze. Die Fertigstellung ist für Herbst 2019 geplant; jedoch sollen noch dieses Jahr die ersten Mietergespräche stattfinden – es ist also ratsam, sich bei Interesse frühzeitig zu informieren.

Wichtig ist auch, die Kostenfrage zu klären  – momentan ist das Max-Grunwald-Haus mit einer Warmmiete von rund 15,50€ noch einer der preiswertesten Anbieter für betreutes Wohnen in ganz Berlin und Umgebung; so eine Übernahme von Investoren bringt aber oft auch eine Preissteigerung mit sich.

Wohnpark St.Otto

Dieser Wohnpark in Zehlendorf wird schon dieses Jahr im Herbst fertiggestellt; von den 63 Mietwohnungen sind noch 13 frei. Die Wohnungen haben zwischen 2 und 4 Zimmer und eine Wohnfläche von 67 bis 113m². Die 2 und 3 Zimmer Wohnungen sind komplett barrierefrei gestaltet mit ebenerdigen Duschen, während es in den 4 Zimmer Wohnungen auch eine Badewanne gibt; zusätzlich zu der Dusche  in einem zweiten Badezimmer. Aufzüge gibt es in den 6 Wohnhäusern natürlich auch. Die Mieten liegen zwischen 17,- und 17,30 € pro m².

Die Wohnanlage liegt in einem großen Park mit altem Baumbestand, der den Bewohnern zur Verfügung steht. Alle Erdgeschosswohnungen haben eine Terrasse, welche mit einer kleinen Grünfläche durch eine Hecke eingefasst wird. Die Wohnungen in den Obergeschossen haben alle einen Balkon. Auf dem Grundstück befindet sich eine Tiefgarage mit 63 Stellplätzen. Die Häuser auf diesem Grundstück besitzen einen direkten Zugang zur Tiefgarage über die Treppenhäuser. Zu jeder Wohnung gehört ein Mieterkeller. Außerdem stehen jeder Wohnung 2 Fahrradabstellplätze in abschließbaren Räumen zur Verfügung.

Dieser Wohnpark ist nicht nur für Senioren; demnach sollte eine schöne Altersmischung in dem Wohnpark zustande kommen. Auch Betreuung oder ein Ansprechpartner auf dem Gelände sind nicht vorgesehen – darüber sollte man sich vorher im Klaren sein. Noch ein Pluspunkt: mit dem Bus X10 sind Sie in einer guten halben Stunde am Ku´damm!

 

Die Landeseigenen

Günstigere Wohnungen, vor allem für Senioren mit kleinerer Rente, findet man bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Diese bauen momentan sehr viel; jedoch ist der Anteil an barrierefreien (WBS-) Wohnungen meist gering. Hier ein paar Beispiele; bitte beachten Sie, dass dies normale Wohnungsbauprojekte sind, von denen nur ein Teil gefördert und/oder barrierefrei ist (also keine Seniorenwohnhäuser und kein betreutes Wohnen). Ein Aufzug ist immer vorhanden:

Pepitahöfe

In Spandau in der Wasserstadt Oberhavel entstehen auf einem 60.000m² großen Grundstück über 1000 neue Wohnungen. Realisiert wird das gemeinschaftliche Neubauprojekt von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften degewo AG und WBM GmbH. 256 Wohnungen, also insgesamt ein Viertel der neuen Wohnungen in den Pepitahöfen, können durch eine einkommensorientierte Förderung zu einer Nettokaltmiete zwischen 6 bis 8 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angeboten werden.

Die ersten Wohnblöcke wurden schon im Juni 2018 fertiggestellt und die ersten Mieter sind eingezogen. Bis Ende diesen Jahres werden auch die weiteren Bauabschnitte vollendet und die neuen Wohnungen sukzessive bezugsfertig sein. In den Pepitahöfen wird auch Gewerbe vorhanden sein; inklusive einer eigenen autofreien Flaniermeile, der Pepitapromenade. So haben Senioren hier alles, was sie für den täglichen Bedarf brauchen. Auch Ärzte werden sich hier nach und nach ansiedeln. Anmeldungen für Wohnungen werden jetzt entgegengenommen!

Wohnpark Mariendorf

Der Wohnpark Mariendorf ist eine in den 1970er Jahren erbaute Wohnsiedlung im Stadtteil Mariendorf. Sie umfasst 31 gestaffelte Wohnhäuser, vom 4-Geschosser bis zum 12-Geschosser. Seit 2016 wird die gesamte Anlage mit 734 Bestandswohnungen modernisiert.
73 Wohnungen werden als Dachaufbauten neu gebaut. Schon jetzt können Interessentenbogen für die Wohnungen bei der Gewobag abgegeben werden.

Der Wohnpark liegt in Mariendorf, angrenzend an Tempelhof. Der dicht bebaute, aber ruhige Stadtteil ist sowohl von gründerzeitlicher Blockrandbebauung als auch von Wohnsiedlungen in offener Struktur geprägt. Am nahen Mariendorfer Damm gibt es zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants und am Tempelhofer Hafen ein Einkaufszentrum. Direkt am Wohnpark halten die Buslinien M76 und 282. Die U-Bahn-Station Westphalweg der U6 befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt. Ebenso nahe liegt der Volkspark Mariendorf, eine gepflegte Parkanlage mit dem Sommerbad Mariendorf. Auch bei diesem Projekt wird auf eine barrierearme Gestaltung der Wohnungen und Außenanlagen geachtet.

Buckower Felder

Am südlichen Stadtrand Berlins, im Stadtbezirk Berlin-Neukölln, befinden sich im Ortsteil Buckow die zum Teil noch landwirtschaftlich genutzten Buckower Felder. Geplant ist hier die Errichtung eines neuen Stadtquartiers mit ca. 900 Wohneinheiten. Auf dem Gelände soll es ein Ärztehaus und Café geben und auch ein Kinderbauernhof ist vorgesehen.

Als kommunales Wohnungsbauunternehmen wird die STADT UND LAND hier, entsprechend des mit dem Land Berlin abgeschlossenen Kooperationsvertrages,  kostengünstigen und bezahlbaren Wohnraum für ein breites Spektrum der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Die Hälfte der entstehenden Wohnungen soll für ca. 6,50 €/m² angeboten werden.

Es wird von vornherein darauf geachtet dass das Quartier, eine gesunde Mischung hat, lebendig ist, sozial funktioniert und perspektivisch eine Gemeinschaft entsteht. Der Baubeginn ist für das erste Halbjahr 2019 geplant, wobei dies zunächst in erster Linie Erschließungsmaßnahmen umfasst.

Wenn Sie sich für eines dieser Projekte interessieren und mehr Infos haben möchten, kontaktieren Sie mich gerne unter 0176 5517 4723. Auch bei der Suche nach weiteren Projekten z.B. in anderen Stadtteilen unterstütze ich Sie gerne!

 

Ihre Anna Maria Heinze

Wohnen für Senioren in Reinickendorf

Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit sind für uns in unserem Wohnumfeld meist genauso wichtig wie Sicherheit und Geborgenheit. Niemand möchte diese Grundbedürfnisse im Alter aufgeben, deshalb sind Seniorenwohnhäuser und betreutes Wohnen – abgesehen vom eigenen Zuhause – die beliebtesten Wohnformen für Senioren. Denn man wohnt in seinen eigenen vier Wänden und kann mit steigendem Alter Angebote in Anspruch nehmen, die das Leben erleichtern. Das führt auch dazu, dass gerade Einrichtungen, die selbstständiges Wohnen anbieten, oft über Jahre hinaus im Voraus ausgebucht sind. Auch in Reinickendorf sind Wartelisten von 1 bis 2 Jahren sind ganz normal; bei den meisten sind es aber 5, 8 oder mehr; eine frühzeitige Planung ist also ratsam.

Seniorenwohnungen liegen in Reinickendorf meist in normalen Wohnhäusern, welche im Rahmen einer Sanierung zumindest teilweise an die Bedürfnisse von Senioren angepasst wurden; zum Beispiel mit ebenerdigen Duschen oder breiteren Türrahmen. Ein Aufzug ist immer vorhanden. Meist gibt es auch einen Hausmeisterservice und ein paar Mal die Woche ist ein Ansprechpartner vor Ort, der Beratung und Hilfestellungen in Verwaltungs- und Behördenangelegenheiten anbietet.

Betreutes Wohnen unterscheidet sich von Seniorenwohnhäusern zum Beispiel in der Hinsicht, dass immer ein Ansprechpartner zur Verfügung steht (mindestens zu normalen Bürozeiten). Wenn man außerdem später mal pflegebedürftig wird, kann man den ambulanten Pflegedienst nutzen, der mit dem Haus zusammen arbeitet. Wenn gewünscht oder benötigt, gibt es einen Wäscheservice, Reinigung der Wohnung oder einen Mahlzeitenservice, die man dazu buchen kann. Welche Leistungen im Mietvertrag inbegriffen sind und welche noch kostenpflichtig hinzu gebucht werden müssen, sollte immer vorab geklärt werden. Zusätzlich sind die Wohnungen barrierefrei gestaltet und es gibt ein 24h-Notrufsystem. Auch ein Gemeinschaftsraum und vom Haus organisierte gemeinschaftliche Aktivitäten sind üblich.

Wer kleine Ansprüche an seine neue Wohnung stellt, hat in Reinickendorf am ehesten die Chance, etwas Passendes zu finden. Die Caritas-Seniorenwohnanlage St. Hildegard zum Beispiel, in der Tegernauer Zeile 8 in Waidmannslust, bietet kleine aber feine Wohnungen ab 27m² an. Eine Seniorenberaterin ist dreimal die Woche vor Ort und im Gemeinschaftsraum finden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten statt. Die 143 Wohnungen verteilen sich auf drei Häuser – in jedem Haus befindet sich  im Untergeschoss ein Waschsalon mit Waschmaschine und Trockner. Die kleinsten Wohnungen kosten ab 390,-€ warm, inklusive Grundleistungen. Als Wahlleistungen kann noch dazu gebucht werden: Notrufbereitschaft, Mahlzeitenservice,  Hauswirtschaftsservice und Umzugsservice.

Die Gesobau hat außerdem verschiedene Seniorenwohnhäuser rund um das Märkische Viertel und Tegel; unter 030-40731111 erfährt man, in welchen davon gerade Besichtigungen stattfinden. Auch diese Wohnungen sind meist sehr klein (ab 30m²), es gibt aber hin und wieder auch größere mit 40 bis 50m². Auch hier sind die Wohnungen grundsätzlich alle belegt und man muss damit rechnen, ein paar Wochen oder auch Monate mit der Suche beschäftigt zu sein. Meist sind in diesen Häusern die Johanniter vor Ort, die sich um alle Belange der Bewohner kümmern. Die Mietpreise fangen bei 10€ pro m² Warmmiete an; dazu kommt noch eine monatliche Service-Pauschale von ca. 60€ für die Unterstützung der Johanniter. Die Wohnungen sind Sozialwohnungen für Senioren mit einer kleinen Rente, daher ist meist ein Wohnberechtigungsschein erforderlich.

Eine Wartezeit von ungefähr zwei Jahren hat man, wenn man sich für das „Senio-Aktiv“ Wohnen in der Veitstr. 6-6a interessiert. In dem zwischen dem U-Bahnhof Alt-Tegel und den Borsighallen gelegenen Wohnhaus kümmern sich die Johanniter um die Bewohner der 31m² Wohnungen im betreuten Wohnen. Es gibt einen Gemeinschaftsraum und einen Waschkeller; die Miete beträgt 389,-€ warm.

Im Max Grunwald Haus in Alt-Wittenau zahlt man für betreutes Wohnen um die 15,50€ warm pro m² plus monatlicher Service Pauschale für die Diakonie Reinickendorf, die hier die Betreuung der Bewohner übernimmt. Die Wohnungen haben unterschiedliche Größen zwischen 30 und 70m². Es gibt viele verschiedene Wohnungstypen; alle sind neu und barrierefrei gestaltet. Die mittelgroßen Wohnungen haben die längsten Wartezeiten, aber auch bei den anderen kann man mit 2 Jahren und mehr rechnen.

Eine ganz besondere Einrichtung gibt es in Heiligensee, Am Bärensprung 28. Hier wird in einer dorfähnlichen Umgebung Mehrgenerationenwohnen gelebt:

Menschen ab 60 können sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen. Zahlreiche Freizeit-Angebote schaffen Kontakte und unterstützen die gute Nachbarschaft. Ein 24-Stunden-Notruf gibt die nötige Sicherheit und qualifizierte Seniorenberaterinnen stehen Ihnen zur Verfügung. Die Wohnungen sind barrierearm, mit seniorengerechter Dusche/WC oder mit Badewanne/WC ausgestattet. Jede Wohnung verfügt über eine Loggia bzw. Terrasse, sowie einen Keller und ist über einen Fahrstuhl zu erreichen. Es gibt überwiegend 1-Zimmer Wohnungen, aber auch 2- und wenige 3,5-Zimmer Wohnungen, für Letztere gibt es sehr lange Wartelisten. Angebote des täglichen Bedarfs wie Friseur, Supermarkt, Sparkasse, Bibliothek, Arzt- und Physiotherapie, Sauna, Schwimmbad sowie ein Speisesaal und ein Café sind auf dem Gelände vorhanden und erleichtern eine eigenständige Lebensführung. Die Mieten fangen bei 590,-€ warm für eine 1-Zimmer Wohnung  mit 41m² an; für eine 2-Zimmer-Wohnung kann die Miete bis zu 930,-€ bei 60m² betragen. In dieser Grundmiete sind schon viele Leistungen enthalten, wie zum Beispiel Hausmeisterservice, Benutzung des Schwimmbades  oder Freizeitangebote und Veranstaltungen.

Zur besseren Übersicht sind hier nochmal die oben genannten Einrichtungen zusammen-gefasst. Bitte beachten Sie, dass diese bei Weitem nicht die Einzigen Einrichtungen in Reinickendorf sind, sondern ein Querschnitt mit einzelnen Beispielen:

Vermieter/Name Straße Kontakt Zimmer Größe Kosten
Caritas-Senioren-wohnanlage

St. Hildegard

Tegernauer Zeile 8 403 033 35 1 27 m² bis 42 m² ab 12,24€ pro m² plus 60€ Service Pauschale
Gesobau

Senioren-wohnhäuser

verschiedene 407 311 11 1 bis 2 ab 30m² ab 10,20€ pro m² warm, ggf. zusätzliche Service Pauschale
Senio Aktiv Veitstr. 6-6A Herr Lehmann:

438 061 21

1 bis 2 31m² 12,55€ pro m² warm plus Service Pauschale ca. 60€
Max Grunwald Haus Alt-Wittenau 32 Frau Fischer:

818 686 93

1 bis 3 30 bis 70m² 15,50€ pro m² warm plus Service Pauschale 100€
Diakoniezentrum Heiligensee Am Bärensprung 28 Frau Grysczok:

4306 683

1 bis 3 ab 41m²

ab 14,40€ pro m² warm

 

Demografie Workshop in Nauen

FAPIQ – die Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier – wurde vom Land Brandenburg ins Leben gerufen, um Initiativen zu unterstützen, die es Senioren ermöglichen, in ihrer eigenen Umgebung alt zu werden.

FAPIQ unterstützt alle, die Brandenburg altersgerecht gestalten wollen und trägt dazu bei, Initiativen und Menschen vor Ort bei der Entwicklung und Realisierung alternsfreundlicher Lebensräume zu unterstützen. In diesem Zusammenhang bietet FAPIQ u.a. Beratung zu und Begleitung bei Projektideen und -umsetzungen an. Auch ich lasse mich von den Beratern bei FAPIQ in Verbindung mit der Idee der Senioren-WG unterstützen (siehe Newsletter Dezember 2017).

Die Brandenburger Fachkräftestudie Pflege prognostiziert zum Jahr 2030 eine Versorgungslücke von 19000 Pflege-kräften. Ältere Leute werden in der nahen Zukunft durch die herkömmlichen Lösungen in der Pflege einfach nicht mehr unterstützt werden können. Schon jetzt herrscht ein Mangel an Pflegepersonal und eine Besserung ist mit den momentanen Maßnahmen nicht abzusehen. Auf die Politik und Lösungen „von außen“ möchten sich viele dabei nicht verlassen. Was gebraucht wird, ist eine neue Ausrichtung von Pflege und ein neuer Ansatz der Zusammenarbeit unter Nachbarn und in den Gemeinden.

Der von FAPIQ organisierte Demografie-Workshop am 14.03. in Nauen gab allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten, zu vernetzen und Lösungsansätze für die Zukunft zu finden. Neben mir kamen auch Vertreterinnen und Vertreter aus den kommunalen Verwaltungen, aus der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Vereine und Initiativen sowie Ehrenamtliche und weitere interessierte Akteurinnen und Akteure zu der Veranstaltung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Landkreisen Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam und Prignitz einte der Wunsch zu diskutieren, wie vor Ort alternsgerechte Strukturen, Vernetzungen und Angebote aufgebaut werden können. Neben dem Thema „Wohnen im Alter“, welches für mich das Interessanteste war, gab es auch Thementische und Diskussionsrunden zu den Themen  „Alltagsunterstützende Angebote“, „Kommunale Altenhilfeplanung“ und „Entwicklung lebendiger Quartiere“.

In der Runde „Wohnen im Alter“ entstand eine lebendige Diskussion, die sich um den Kernpunkt der Vereinsamung älterer Menschen im eigenen Haus drehte.

Als Beispiel wurde eine ältere Frau genannt, die in einem kleinen Dorf auf dem Land allein in Ihrem eigenen Haus lebt. Ihr Mann ist vor einiger Zeit gestorben; sie geht immer weniger aus dem Haus, kommt immer schwerer mit den Treppen im Haus und der Bewirtschaftung des Gartens zurecht. Die zentrale Frage der Diskussion war: „Wie kann man dieser Dame helfen, weiter selbstständig zu Hause leben zu können?“

An der Reaktion der Teilnehmer war erkennbar, dass jeder schon mehrmals mit ähnlichen Situationen konfrontiert war und sich die gleiche Frage schon oft gestellt hat. Schnell wurde klar, dass die 20 Minuten, die für dieses Gespräch angesetzt waren, bei Weitem nicht ausreichen würden, um auch nur Ansatzweise eine Lösung zu finden. Vorschlägen wie ein warmer Mittagstisch in der Gemeinde, eine mögliche Wohngemeinschaft im Haus der Dame oder Umbaumaßnahmen, um das Haus altersgerecht zu gestalten, ging eine zentrale Frage voraus: Wie kommt man überhaupt erst einmal an die Dame heran? Es wurde besprochen, dass auch auf dem Land die Nachbarschaften immer anonymer werden, das ältere Leute oft von den Hilfsangeboten in ihrer Nähe gar nichts wissen und das Gefühl haben, sie müssten alles alleine meistern.

Gleichzeitig wurde argumentiert, dass es auch an den Senioren selber liegt, sich beizeiten Freundschaften und ein soziales Netzwerk aufzubauen, um später nicht zu vereinsamen. Zwar gibt es Angebote von Seniorentreffs und anderen kulturellen Einrichtungen (diese haben dann auch Informationen zu weiteren Hilfsangeboten), diese werden aber von manchen Menschen einfach nicht genutzt.

Es wurde deutlich, dass den vielfältigen Herausforderungen des demografischen Wandels nur vernetzt und miteinander begegnet werden kann. Das Gemeinschaftsdenken muss wieder erweckt und nachbarschaftliche Hilfe gefördert werden.

Schließlich wurden mehrere Vorschläge festgehalten, wie Senioren mehr mit den Menschen in Ihrer Gemeinde zusammen gebracht werden könnten. Dazu gehörten z.B. Nachbarschaftsfeste oder ein zentraler Treffpunkt für alle Generationen in der Gemeinde.

FAPIQ schließt auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im April zwei Praxismodule zu den Themen „Lebendige Quartiere“ und „Alltagsunterstützende Angebote“ an. Hier können Kenntnisse vertieft, Finanzierungsmöglichkeiten erörtert und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung weiter diskutiert werden. Auch ich werde mich weiter damit auseinandersetzen und bin genauso gespannt auf die Fortsetzung wie Sie!

Wenn Sie zu diesen Themen Fragen oder Hinweise haben, schreiben Sie mir gerne oder rufen Sie mich an!

Ihre Anna Maria Heinze

Mit dem Eigenheim die Rente aufbessern

Der wohlverdiente Ruhestand kann auch für Hauseigentümer noch Schwierigkeiten mit sich bringen – wenn die Rente nicht für ein sorgenfreies Leben reicht.

Senioren mit geringen Alterseinkünften stehen oft vor dem Problem, dass die selbstgenutzte Immobilie zwar abbezahlt ist; das Vermögen ist aber in dem Haus gebunden und die Immobilie verursacht eher Kosten, als dass sie monatliche Beträge abwirft. Trotzdem kommt für die meisten ein Verkauf nicht in Frage; die Kinder sind hier aufgewachsen und man möchte das, wofür man sein Leben lang hart gearbeitet hat, nicht einfach hinter sich lassen.

Die Verrentung des eigenen Hauses bzw. der Verkauf gegen Leibrente ist eine Möglichkeit, sich zusätzliche monatliche Einnahmen zu sichern. Das grundsätzliche Prinzip ist relativ einfach; der Eigentümer verkauft sein Haus und sichert sich gleichzeitig ein lebenslanges Wohnrecht sowie eine monatliche Rente. Diese Rente setzt sich aus dem vereinbarten Kaufpreis der Immobilie zusammen, der sozusagen in monatlichen Raten ausgezahlt wird. Zu beachten ist dabei, dass der Wert des Wohnrechts vom Kaufpreis abgezogen wird; nur der Rest wird ausbezahlt. Je nach Alter des Eigentümers sinkt also der Verkehrswert der Immobilie um ca. ein Viertel oder sogar ein Drittel.

Mehrere Faktoren spielen bei der Berechnung der monatlichen Rente eine wichtige Rolle. Die wichtigsten davon sind Folgende:

Leibrente oder Zeitrente

Je nachdem, ob man eine Rente auf Zeit oder bis zum Lebensende vereinbart, können die monatlichen Zahlungen sehr unterschiedlich aussehen. Die Rente auf Zeit wird ganz einfach über einen vereinbarten Zeitraum, z.B. 20 Jahre, hinweg monatlich gezahlt. Am Ende der Laufzeit ist das Haus abbezahlt und die Rentenzahlungen stoppen. Bei Berechnung der Leibrente werden Statistiken herangezogen um einschätzen zu können, wie alt der Verkäufer wahrscheinlich wird. Wichtig sind hier zum Beispiel Alter und Geschlecht. Wenn der Verkäufer also 80 Jahre alt ist und die Tabelle zeigt, dass er wahrscheinlich 88 Jahre alt wird, dann wird der Kaufpreis durch 96 (8 Jahre mal 12 Monate) geteilt, um die monatlichen Raten zu ermitteln. Das Prinzip ist also das Gleiche wie bei der Zeitrente, nur dass man sich den Zeitraum nicht aussucht. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass bei der Leibrente die monatlichen Zahlungen auch nach Ablauf dieses Zeitraums weiterlaufen. Dies ist also ein Risiko für den Käufer, da er letzten Endes weit mehr als den vereinbarten Kaufpreis zahlen könnte. Für den Verkäufer kann dies Zahlungen bis über den Verkehrswert hinaus bedeuten.

Das Alter des Verkäufers

Die monatlichen Zahlungen fallen bei der Vereinbarung einer Leibrente höher aus, je älter der Verkäufer ist, da der Verkaufspreis über weniger Monate verteilt wird.

Die Lage/ der Wert des Wohnrechts

Da ein Kauf gegen Leibrente für den Käufer mit einem Risiko der Wertminderung verbunden ist, ist eine gute Lage, in der der Grund und Boden auch in den nächsten Jahrzehnten nicht an Wert verlieren wird oder sich sogar verbessert, von Vorteil. Gleichzeitig wird bei den gängigen Berechnungen der Wert des Wohnrechts des ehemaligen Eigentümers abgezogen – dieser fällt natürlich höher aus, je besser die Lage des Objekts – somit wird die übrige monatliche Rente geschmälert.

Vertragliche Regelungen/Worauf muss ich achten?

Sicherheit für den Eigentümer spielt bei dem Verkauf auf Leibrentenbasis die allerwichtigste Rolle. Das lebenslange Wohnrecht muss an erster Stelle im Grundbuch verankert werden, damit es keine Möglichkeit gibt, dass man später seinen Wohnraum doch noch verliert. Außerdem sollte die Rente mit der Eintragung einer Reallast im Grundbuch gesichert werden, damit der Käufer die Immobilie nicht beleihen kann.

Zusätzlich sollte es im Vertrag eine Rückfallklausel oder Rückabwicklungsklausel geben. Falls der Käufer seine monatlichen Beträge nicht mehr zahlt, kann der Verkäufer mit Hilfe dieser Klausel eine Rückabwicklung des Vertrags durchsetzen. Er bekommt sein Haus zurück und kann ggf. die Verrentung erneut mit einem neuen Käufer abwickeln.

Bei dem Verkauf gegen Leibrente ist es außerdem üblich, dass der neue Eigentümer wie ein Vermieter agiert und die Immobilie in Stand hält. Es sollte eine Regelung geben, wer genau für welche Kosten aufkommt.

An wen kann ich mein Haus verkaufen?

Es gibt es Firmen und Stiftungen, die sich auf den Kauf eines Hauses gegen die Zahlung einer Leibrente spezialisieren. Sie setzen meist ein Mindestalter des Verkäufers von 70 Jahren voraus und berechnen hohe Sicherheitsabschläge, was die Rente des Verkäufers schmälert. Ein Verkauf an Privatleute rechnet sich daher meist eher für den Verkäufer.

Können meine Rentenzahlungen vererbt werden?

Ja. Für den Fall das der Verkäufer frühzeitig verstirbt, kann eine Mindestlaufzeit der Rentenzahlungen oder auch ein Ablösebetrag festgelegt werden, die dann an die Erben gehen.

Bei weiteren Fragen zur Verrentung Ihrer Immobilie helfe ich Ihnen gerne weiter; rufen Sie mich jederzeit an unter 030-530 466 23.

Ihre Anna Maria Heinze

Neues Wohnen in alten Gebäuden

Unter diesem Motto stand der Niedersächsische Fachtag für Wohnen im Alter in Osterode. Vorgestellt wurden verschiedene Projekte, in denen alte Schulgebäude, Gehöfte oder auch Kirchen saniert wurden, die jetzt durch alternative Wohnformen neu belebt werden und wieder in neuem Glanz erstrahlen können.

Besonders beeindruckt hat mich das vorgestellte Projekt „Hofleben“. Hier hat eine Architektin einen Hof im Landkreis Lüneburg geerbt und ihn mit Hilfe vieler anderer engagierter Menschen wieder zu neuem Leben erweckt. Es wurde ein Verein gegründet, der den Hof jetzt gekauft hat und inzwischen leben 3 Familien mit 5 Kindern hier. Im kommenden Jahr ist die Eröffnung eines Hofladens und einer Pflege- Wohngemeinschaft geplant; auch die Landwirtschaft wurde Anfang des Jahres wieder in Betrieb genommen und bald können sich auch die Menschen in der Umgebung an den Bio-Produkten erfreuen. Eine Hofküche, in der sich die Bewohner des Hofes sowie des Dorfes jederzeit treffen können, soll das Projekt abrunden. Mehr über das Projekt „Hofleben“ können Sie hier erfahren.

Auf diesem Fachtag konnte ich viel darüber lernen, wie solche Projekte ins Leben gerufen werden und worauf man dabei achten muss. In Brandenburg gibt es so etwas nur ganz selten; da ist uns Niedersachsen schon ein weites Stück voraus. Auch mit Fördermitteln für solche Projekte sieht es hier sehr schlecht aus. Trotzdem und auch gerade deshalb möchte ich ein solches Projekt ins Leben rufen; gesucht wird dafür ein passendes Gebäude im Bereich Oberhavel (siehe auch Aufruf im Anhang). Auch andere Interessierte, Träger, etc. sind eingeladen, sich mit einzubringen.

Schließlich ist die gegenwärtige Wohnsituation für ältere Menschen in Brandenburg mehr als verbesserungswürdig; denn zum einen gibt es hier wenige Alternativen zum Pflegeheim und zum anderen reichen selbst dort die Plätze meist nicht aus; die Senioren müssen dann weiter von ihrer Heimat fort ziehen, als es ihnen lieb ist. Zudem gibt es viele große, alte Gebäude und Gehöfte, auf denen eine ältere Person lebt, die diese gar nicht mehr betreiben kann und meist nur noch wenige Räume bewohnt – Objekte, die sich sehr gut für dieses Vorhaben eignen würden.

Die Idee ist es, eine ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaft für Senioren einzurichten. Das bedeutet, dass ca. 8-12 Senioren sich eine Wohnung teilen; jeder davon hat ein eigenes Zimmer und es gibt einen großen Gemeinschaftsraum, in dem man gemütlich zusammen sitzen, spielen und essen kann. Essen und Getränke werden geliefert und eine Hauswirtschaftskraft kümmert sich um die Wäsche, reinigt die Zimmer und kocht für die Bewohner. Zusätzlich kümmert sich ein ambulanter Pflegedienst täglich um die Senioren. In einer Zeit, in der ältere Menschen immer öfter Gefahr laufen, im Alter zu Hause zu vereinsamen, ist dies eine gute Alternative, um seinen Lebensabend in Gesellschaft zu verbringen, ohne gleich in ein Pflegeheim zu ziehen.

Falls Sie also selber ein geeignetes Objekt besitzen oder jemanden kennen, der daran interessiert wäre, melden Sie sich bitte bei mir. Auch bei sonstigen Fragen zu Pflege-Wohngemeinschaften oder dem Projekt rufen Sie mich gerne an unter 030 – 530 466 23.
Ihre Anna Maria Heinze

Seniorenwohnen in Polen

Seniorenwohnen in Polen

Immer mehr pflegebedürftige Deutsche Senioren ziehen nach Polen, um dort eine geborgene Umgebung zu finden, in der sie sich wohlfühlen können. In Osteuropa gibt es inzwischen mehrere Pflegeeinrichtungen, die sich auf Deutsche Bewohner spezialisieren und in denen fast das gesamte Personal Deutsch spricht.

Eine dieser Einrichtungen ist die Seniorenresidenz Erania an der polnischen Ostsee in der Nähe von Kolberg. Sie liegt gute 3 Stunden mit dem Auto von Berlin entfernt und wirbt mit ausgebildeten, deutschsprachigen Pflegekräften und besonderer Freundlichkeit. Ein Besuch in der Residenz zeigte, dass sie das Alles und noch viel mehr zu bieten hat – es gibt zum Beispiel auch ein hauseigenes Schwimmbad, regelmäßige Ausflüge zum Einkaufen in die umliegenden Städte und Therapie mit Pferden.

Neben der Rezeption gibt es ein kleines gemütliches Café, in dem sich die Senioren aufhalten und miteinander plaudern können. Im Fernseher laufen deutsche Nachrichten. Man hat fast den Eindruck, in einer Hotelrezeption zu sitzen. Dieser Eindruck verstärkt sich bei der Begehung der Zimmer. Jedes ist etwas anders, alle haben große Fenster und modern eingerichtete Bäder. Im Pflegeteil des Hauses gibt es normale Zimmer und Suiten mit eigener Küchenzeile. In den alleinstehenden Bungalows, in denen betreutes Wohnen angeboten wird, hat man 50m² für sich allein. Alles ist neu und mit Liebe eingerichtet; wer möchte kann aber auch seine eigenen Möbel mitbringen oder sich welche aus einem Katalog bestellen. Die bezahlt man dann im ersten Jahr monatlich ab – eine gesamte Einrichtung für einen Bungalow kostet dabei nicht mehr als 70,- € monatlich. Die Küche ist immer schon eingebaut; auch hier kann man aber bei den Farben mitbestimmen.

Gründe, die für einen Umzug nach Polen sprechen

Oft ist der Schlüssel Pfleger/Bewohner viel höher als in Deutschland, was bedeutet, dass die Pflegekräfte nicht unter so viel Druck stehen und sich mehr Zeit für die Menschen nehmen können, um die sie sich kümmern. Dies ist hauptsächlich mit geringeren Lohn- und Lebenshaltungskosten in Polen verbunden. Außerdem gibt es dort viele ausgebildete Pflegekräfte; manche haben früher in Deutschland gearbeitet und die Sprache gelernt und freuen sich jetzt, wieder in Ihrem Heimatland arbeiten zu können.

Für das Ehepaar Wolfgang und Erika März aus Wriezen war einer der Hauptgründe, nach Polen zu ziehen, dass sie auf diese Weise wieder zusammen leben können. Frau März ist dement und verbringt den Tag im Demenzbereich der Seniorenresidenz Erania, wird aber für die Nacht und zum Mittagsschlaf in das Doppelzimmer gebracht, das sie mit Ihrem Mann teilt. Während ein Platz in einer Pflegeeinrichtung in Deutschland für Frau März alleine 3000,- € monatlich gekostet hätte, zahlt sie jetzt 1350,-€. Das hat zur Folge, dass auch ihr Mann sich einen Platz im Pflegeheim leisten kann. Selbst mit den 950,-€ die er monatlich zahlt, liegt die Gesamtsumme von 2400,- € monatlich noch weit unter den Kosten, die in Deutschland für Frau März allein angefallen wären. Herr März fühlt sich hier wohl; er wird umsorgt und hat immer etwas zu tun. Wenn er nicht an den angebotenen Freizeitaktivitäten teilnimmt, kümmert er sich um den Garten oder geht schwimmen. Auch Ausflüge nach Kolberg unternimmt er gern mit seinem E-Mobil, welches er im Haus unterstellen und aufladen kann. Das Beste aber ist, dass er weiß, dass seine Frau in guten Händen ist.

Ein entscheidender Faktor, der für eine Unterbringung in Polen spricht, sind also auch die Kosten für den Patienten. Pflegeplätze in Polen kosten ca. 700-1500 Euro im Monat und bieten dabei noch mehr als die Deutschen Einrichtungen.

Wie es funktioniert und was es kostet

Die Zusammensetzung der Kosten kann zum Beispiel so aussehen:
Durchschnittliche monatliche Real-Rente: 1050 €
monatliches Pflegegeld nach Pflegegrad 3: 545 €
Gesamtkosten für polnisches Pflegeheim (Einzelzimmer):  1300 €

In dieser Beispiel-Rechnung ergibt sich sogar ein Plus von 295 Euro pro Monat.
Alle Leistungen, die in Deutschland üblich sind, sind enthalten und zusätzlich gibt es oft noch eine größere Auswahl an Therapien und Freizeitaktivitäten. Auch wöchentliche Therapien wie beispielsweise Krankengymnastik, Ergotherapie oder auch Physiotherapie sind in den Preisen mit enthalten. Diese werden in Polen von fast allen Einrichtungen im Preis inklusive mit angeboten, da sie anders als in Deutschland nicht separat mit der jeweiligen Krankenkasse abgerechnet werden

Bei einem Umzug nach Polen bleibt man in Deutschland weiterversichert. Man bekommt von der zuständigen Krankenkasse ein Formular E121 mit dem man in Polen angemeldet wird. Der Ansprechpartner ist dann die polnische Krankenkasse; das Pflegegeld wird aber weiter in Deutschland ausgezahlt. Man meldet sich in Deutschland ab und gibt bei den jeweiligen Kassen die neue Adresse in Polen an – schon kann es losgehen! In Polen organisiert dann die Pflegeeinrichtung alles Weitere und begleitet die neuen Bewohner auch zur Anmeldung beim Amt.

Worauf man achten sollte

Auch in Polen und Osteuropa allgemein gibt es „schwarze Schafe“ unter den Pflegeeinrichtungen; auch unter denen, die sich auf Deutsche Bewohner spezialisieren. Überzeugen Sie sich also unbedingt selbst von der Qualität und besuchen Sie das Haus persönlich, um sich einen eigenen Eindruck zu machen. Ein Probewohnen ist auch immer eine gute Idee; nur so kann man sich ein Bild von allen Facetten des Lebens in der jeweiligen Einrichtung machen.

Achten Sie auf den Geruch in der Einrichtung und darauf, wie die Pflegekräfte mit den Patienten und sich untereinander umgehen. Riecht es nach Urin oder streng nach Chlor und Reinigungsmitteln ist Vorsicht angesagt. Der Umgang untereinander sollte Ihnen behagen und Sie positiv stimmen.

Wenn Sie in ein fremdes Land ziehen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich trotzdem zu Hause fühlen können. Sprache ist hier ein wichtiger Aspekt und Sie sollten darauf achten, dass das Personal, mit dem Sie täglich Kontakt haben werden, fließend Deutsch spricht. Es sollten deutschsprachige Krankenschwestern und Ärzte vor Ort sein. Auch die Möglichkeit, regelmäßig mit den Angehörigen zu Hause zu telefonieren, sollte gegeben sein.

Wichtig ist auch, dass Sie ein oder zwei Ansprechpartner haben, an die Sie sich jederzeit vertrauensvoll mit Fragen oder Problemen wenden können. Lernen Sie diese bei Ihrem Besuch kennen; die Chemie sollte stimmen!

Bei Fragen zum Seniorenwohnen in Polen helfe ich Ihnen gerne weiter; rufen Sie mich jederzeit an unter 030 – 530 466 23.

Ihre Anna Maria Heinze

Anna Maria Heinze Immobilienvermittlung
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Tel.: 030 – 530 466 23
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